In den Wintermonaten bietet das Gebirge optimale Möglichkeiten zum Skifahren oder anderen Wintersportarten. Der Frühling wird vom Eintreffen eines riesigen Forellenschwarmes begleitet, der Anlass für das alljährliche Fischfangfest der Dorfgemeinschaft ist. Im Sommer bietet der Fluss die Möglichkeiten zum Baden oder mit einem selbstgebauten Floß die Ufer zu erkunden. Darüber hinaus liegt das Schwarze Meer auch nur 120 km entfernt und bietet zusätzlich optimale Erholungsmöglichkeiten.
Die Infrastruktur dieser Region ist noch im Ausbau. Es besteht nur ein Weg, der von dem Harschittal bis zur am Schwarzen Meer gelegenen Stadt Trabzon führt. Hier befindet sich ein internationaler Flughafen, der von vielen Städten Deutschlands aus regelmäßig angeflogen wird. Tagsüber verkehrt etwa im Zweistundentakt ein Linienbus zwischen Trabzon und Torul.
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Zum Standprojekt gehören ein Wohnhaus, das dem Betreuer und zwei Jugendlichen ausreichend Platz bietet und über eine gemeinsame Wohnküche, eine Badestube und eine Toilette verfügt. Der Komfort ist noch nicht mit deutschen Gewohnheiten vergleichbar. Wasser zum waschen und duschen muß erst mit dem Badeofen erhitzt werden, gekocht wird auf einem mit Holz und Kohlen zu beheizendes Herdfeuer. Im Laufe der nächsten Monate soll mit den Jugendlichen zusammen an diesem Standard gearbeitet werden und insbesondere ein nach einem Brand durch ein Unwetter stark in Mitleidenschaft gezogene Teil des Hauses wieder vollständig hergerichtet werden. Das Wohnhaus wird von einem ca. 2000 qm großen Garten umgeben, in dem Walnuss-, Nektarinen-, Pflaumen-, Apfel-, Pfirsich- und Kirschbäume wachsen. Für abwechslungsreiches Obst ist also gesorgt.
Darüber hinaus steht eine Berghütte zur Verfügung, die nur durch einen Tagesmarsch über eine alte Römerstraße, die sich durch die Gebirgshöhen windet, erreichbar ist und sich sehr gut für akute Kriseninterventionen eignet.