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Im Projekt stehen zur Zeit zwei Wohnplätze zur Verfügung, bei Bedarf können in Außenwohnungen zusätzliche Maßnahmen Flexibler Hilfen angeboten werden. Mit anderen räumlichen Veraussetzungen kann das Projekt auf vier Wohnplätze ausgebaut werden.
Das koedukative Betreuungssetting mit systemischem Beratungsansatz bietet u.a. Genogrammarbeit (Arbeit an der Herkunftsfamilie), „Seilearbeit“, verbindliche Gruppenabende, Einzelgespräche, Einzelbeschulung, Entwicklung von beruflichen Perspektiven durch Praktika im örtlichen Handwerk und Handel. Eine modulare Ausbildung in einer benachbarten Tischlerei (nach deutscher Handwerksordnung) ist möglich.
Zum Projektalltag zählen das Erlernen eines regelmäßigen Tagesablaufes und die aktive Mithilfe und Organisation im Haushalt. Die Mitbenutzung eines Fotolabors und eines Internetzugangs ist im Projekthaus möglich, Gemüseanbau und Kleintierhaltung sind in Planung.
Arbeitsmöglichkeiten bestehen darüber hinaus im Tourismusbereich:
Tätigkeiten wie Maurer- und Fliesenarbeiten, sowie Gas- und Sanitärinstallationen bieten analog zum normalen beruflichen Werdegang spanischer Jugendlicher auch für deutsche Jugendliche ohne Schulabschluss neue Perspektiven.
Die Projektleiterin hat langjährige Kenntnisse in Flamenco-Gitarre sowie –tanz. Diese Elemente können bei Bedarf in die pädagogische Arbeit mit einfließen. Der Nachbarort Hecho bietet kostenlose Spanischkurse in der Volkshochschule an.