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trust it

bietet neben der Mitarbeit als Pädagogin und als Pädagoge (siehe dazu auch die Stellenausschreibungen) die Möglichkeit, sich als Patin oder Pate ehrenamtlich zu engagieren.

Es tut Kindern und Jugendlichen gut, wenn es in ihrer Familie oder Umgebung neben den Eltern Erwachsene gibt, die ihnen zur Verfügung stehen. Solche Erwachsenen sind manchmal Großeltern, Paten, Onkel und Taten, Nachbarn oder Freunde der Eltern. Solche vertrauten Erwachsenen können für Jugendli­che und Kinder eine wichtige Stütze und Hilfe sein. Eine Voraussetzung solcher gelungenen „Patenschaften“ ist die Vertraulichkeit. Es wird nicht alles an die Eltern weiter gesagt, und wenn das nötig wäre, gibt es nur die Aufforderung an die Kinder und Jugendlichen, dass eventuell doch bitte selber zu tun. Die Gelassenheit solcher parteilicher Beziehung wird gespeist aus der geringeren Verantwortung und aus dem Fehlen der notwendigen Absicht, die Eltern Kon­flikten zu Grunde legen müssen. Solche Rollen stehen außerhalb der elterlichen Kontrolle, zeigen erlaubte Parteilichkeit und geben kleine Geschenke und An­reize. „Kleine Verwöhnungen“ gehören zu einer solchen Beziehung. An Geburtstagen, Weihnachten und anderen Festen gibt es ein kleines Geschenk und die tragende Beziehungsbotschaft: „Ich denke an dich!“

Kindern und Jugendlichen in Maßnahmen der Jugendhilfe fehlt meistens eine solche Person. Weil sie ihnen auch oft unbekannt ist, wird sie auch nicht ver­misst. Wir sind aber überzeugt, dass den Jugendlichen in Projekten von trust it ein „absichtsloser Erwachsener“ als ihnen zugehöriger Berater und Pate gut tut. Daher sprechen wir geeignete Erwachsene an, ob sie im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagements die Patenschaft für einen unserer Jugend­lichen übernehmen wollen. Wir weisen sie auf die Freiwilligkeit der Beziehung hin, sie wissen um die Anforderungen und sie haben ein Kurzprofil von sich verfasst, mit dem sie die Jugendlichen auf sich aufmerksam machen und darin ihre Motivation zur Übernahme der Rolle beschreiben. Solche Paten sind ältere Personen aus pädagogischen Arbeitsfeldern, wie z.B. ein pensio­nierter Lehrer oder eine Erzieherin.