Schwerpunkte und Angebote
Für alle trust it Angebote und Projekte gilt, dass die Gestaltung eines Hilfeangebotes immer individuelle Hilfe für einen oder mehrere konkrete Jugendliche ist. Die Form – das Angebot – folgt der Anfrage. Aber auch das Verstehen der Anfrage ist Ergebnis einer Hilfeplanung, die die Hilfe gestaltet und ihr Form gibt. In der Folge sind hier Hilfetypen beschrieben, deren konkrete Gestaltung immer Ergebnis eines Aushandlungsprozesses ist.
Krisenintervention - schnell, kompakt und effektiv
Krisen haben sehr unterschiedliche Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen und lassen sich nicht immer dort lösen, wo sie entstanden sind. Wenn sich z.B. Jugendliche in Gefahr bringen oder gebracht werden, wenn es in ihrem Umfeld keinen Ort mehr gibt, an dem sie sein können, wollen oder an dem sie gewollt sind, ist es notwendig, über Alternativen nachzudenken. Wichtig ist es, schnell, dennoch kompetent und überlegt zu handeln. Wir sichern zu, uns schnell und direkt mit den Jugendämtern und den bisherigen Betreuungsinstitutionen um angemessene und gute Betreuungen zu kümmern. Wichtig ist uns dabei, dass die Angebote auch zur Situation, zum Problem, passen und von den Beteiligten akzeptiert werden. Selbstverständlich holen wir die/den betreffenden Jugendlichen ab aus einem Heim, der Psychiatrie, dem Vollzug, der Familie oder der Inobhutnahme,
So gehört zu einer Krisenintervention auch eine Abklärung für den weiteren Betreuungsverlauf. Krisenintervention bewegt sich so gesehen für uns immer in einem Spannungsverhältnis zwischen Sicherheit des Angebotes und der Offenheit für neue Wege und Überlegungen. Wichtig ist es uns insbesondere, im Prozess der Klärung kompetente und im Umgang mit Krisen erfahrene Fachkräfte den Jugendlichen an die Seite zu stellen.
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Abklärungen für sinnvolle dauerhafte Hilfen
Aus den Hilfen in der Krise müssen weiterführende Angebote erwachsen, die auch längerfristig tragen. Solche Hilfen können wir selbst anbieten oder vermitteln. Die unmittelbare Nähe zur OUTLAW gGmbh, die an vielen Standorten in ganz Deutschland Angebote vorhält, ist dabei ebenso von Nutzen, wie die guten Kontakte zu anderen Jugendhilfeorganisationen.
(Für ein Beispiel für dauerhafte Hilfen klicken Sie bitte hier.)
Beschulung für besonders schulresistente Kinder
Besondere Formen der beruflichen Ausbildung Viele Betreiber von Standprojekten oder Anbieter von ISEn (intensiven Sozialpädagogischen Einzelmaßnahmen) haben neben einer sozialpädagogischen auch eine handwerkliche Ausbildung, oder sie haben Partner, die einer anderen Tätigkeit nachgehen. Jugendliche so unmittelbar an Arbeit, an Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit heranzuführen, ist eines der Angebote von trust it. Ziel dabei ist nicht unbedingt der Erwerb einer anerkannten Ausbildung, sondern der von nutzbringenden und verwertbaren – selbstredend legalen – Kenntnissen. Andere Möglichkeiten in anderen Ländern können dabei von Vorteil sein.
Spezielle Angebote wie Zeugenschutz, Therapie nach sexuellem Missbrauch o.ä.
Fragen sie uns an, wenn Jugendliche unmittelbar und sehr direkt Schutz brauchen, der durch Distanz und Anonymität herstellbar ist.
Nutzen sie die Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen bei traumaverarbeitenden Hilfen nach Misshandlungen oder Missbrauch.
Internationale Begegnungen, z.B. für Gruppen
trust it steht in Verbindung mit ausländischen Organisationen, um internationale Begegnungen und Gruppenangebote auch für solche Jugendlichen anzubieten, die bisher nicht eine problemlose Karriere hinter sich haben, die aufgefallen sind, die in die helfenden, aber auch stigmatisierenden Systeme der Jugendhilfe gelangt sind. Sie partizipieren in der Regel nicht an den Möglichkeiten, die der europäische Jugendaustausch bietet. Insbesondere aber die „Schmuddelkinder“ der Gesellschaft, die oft in engen Systemen ein enges Denken gelernt haben und entsprechend handeln, können an Erfahrungen lernen, die die Enge überwinden. Dazu gehören Landesgrenzen ebenso wie Begrenzungen des Denkens. Toleranz und Solidarität als prägende Werte entstehen nicht von selbst und auch nicht primär durch theoretisches Lernen, sondern durch begleitete und auch strukturierte Begegnungen und Erfahrungen.