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trust it

 

ist SPEZIALIST FÜR KRISENHAFTE SITUATIONEN. Statt einfacher Antworten wie: wegschließen, wegschicken oder wegge­ben in andere Systeme entwickelt trust it der jeweiligen Situation angemessene Hilfen. Dabei steht die Qualität der pädagogischen Beziehung im Vordergrund.

trust it Projekte sind vor alle

  • schützend

  • belastbar

  • reflexionsfähig

  • kommunikativ und

  • beratungsoffen.

trust it steht für fachliche Standards, für offene Kommunikation und belastbares Krisenmanagement. trust it sorgt für notwendige Grundlagen:

Transparenz

Hierzu gehört ein klares und verbindliches Angebot. In diesem Angebot werden die einzelnen Ziele in Teilschritte unterteilt. Die pädagogischen Ziele werden operationalisiert.

Fachlichkeit

trust it verpflichtet sich ohne Ausnahme auf ein absolutes Fachkräf­tegebot. Diese Anforderung trifft auf die unmittelbar zuständige und anwesende Betreuungsperson zu und auf die begleitenden Personen und Systeme. Fachlichkeit gilt es auch durch formulierte überprüfbare Standards z.B. bei der Standort- und Personal­auswahl zu belegen. trust it bemüht sich um die Verwendung eines fachlichen Vokabulars und vermeidet gleichzeitig eine Sprache, die ideali­siert und verschleiert.

Krisenmanagement

Prozesshafte Maßnahmen geraten in Krisen. Die Dynamik der jeweiligen Jugendlichen ist ein konstituierender Faktor, der in solch relativ offenen Syste­men immer wieder zur Krise führt, führen kann und auch führen muss. Vorab ist zu bestimmen, welche Transparenz gegenüber den Auftraggebern wann entsteht, welche externen Beratungssys­teme der Krisenbewältigung, und welche Instrumente wie Auszeit, Personal-, Ortswechsel o.ä. zur Verfügung stehen.

Übergänge (Grenzen)

Wie kommt ein Jugendlicher in die Maßnahme? Wie wird der Übergang gestal­tet? Wie wird erhoben, ob diese Maßnahme für diesen Jugendlichen richtig ist? Welche Zeiten stehen dazu zur Verfügung? Und wie wird dieser Übergang aus­gewertet und zur Entscheidung gestellt?

Solche Fragen bestimmen den Beginn der Maßnahme.

Gleiches gilt für das Ende der Maßnahme: Was folgt der Maßnahme? Wie wird auf das, was folgt, vorbereitet? Wer ist daran beteiligt? Welche Kompetenzen sind erworben und wie werden sie für das, was folgt, einbezogen?

Schnittstellen in den sozialen Raum

Alle Hilfen sollen sich dort, wo sie stattfinden, integrieren. Konflikte wirken auch in das soziale Umfeld der Maßnahme hinein. Integrierte Maßnahmen haben hier die Chance zur Konfliktlösung. Gleichzeitig können auch andere an der Konfliktlösung beteiligt werden. Das Lernen in frem­den Kulturen geht nur mit der fremden Kultur, ihren Menschen, Vertretern und Institutionen.

Flexibilität des Maßnahmedesigns

Maßnahmen, die im Prozess von Entwicklung stehen, brauchen Orte, an denen nicht nur einzelne Probleme reflektiert und gelöst werden, sondern auch immer wieder den grundsätzlichen Blick auf die Frage, ob das, was getan wird, auch das Richtige ist. Dieser Blick kann helfen, Korrekturen anzubringen, die trans­parent mit dem Beteiligten verhandelt werden.

Erfolgsbehauptung und Risiko des Scheiterns kommunizieren

Wer Ziele verfolgt und verspricht, weiß auch angesichts der Dynamik der Jugendlichen um die Gefährdung des Erfolgs und dass Maßnahmen von den Jugendlichen beendet werden können. Dieses soll nicht bagatellisiert oder ver­schwiegen werden. Vielmehr muss die Kommunikation untereinander das Schei­tern antizipieren.

Nachreifung und Kompetenztraining

trust it Maßnahmen bewegen sich zwischen den pädago­gischen Schwerpunkten „Nachreifung“ und „Kompetenzerwerb oder –training“. Auf der einen Seite stehen dann die Qualität der sich entwickelnden Beziehung und der Zugewinn an Reifung im Vordergrund. Die andere Seite betont Fähig­keiten und Fertigkeiten, die als „skills“ in den jeweiligen Maßnahmen heraus­gefordert, trainiert und erworben werden. trust it verbindet diese Positionen mitein­ander durch „Lernen und Reifen in der Beziehung“ und ergänzt sie durch „Herausforderung durch die Umwelt“.

Tradition und Erfahrung

trust it steht in der Tradition von OUTLAW. Hier gibt es ein profundes Erfah­rungswissen über ‚Alternativen zur geschlossenen Unterbringung’ und aus ‚Rei­sepädagogik’ (vom Segelschiff bis zur Reise über Land). Standprojekte sind im Inland und im Ausland mit Erfolg durchgeführt worden.

Der Name OUTLAW ist in der Fachöffentlichkeit mit Kompetenz besetzt. Die Ver­bindung von trust it zu OUTLAW ist deutlich: „trust it ist nicht OUTLAW, aber es ist eine kluge Tochter von OUTLAW“.